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Donnerstag, 9. Juni 2016

Ausbildungspflicht für Jugendliche bis 18 Jahre

©BKA/AndyWenzel
Mit der vom Ministerrat beschlossenen Ausbildungspflicht bis 18 Jahre wird jeder Jugendliche in Österreich eine Ausbildung über den Pflichtschulabschluss hinaus bekommen. Derzeit gibt es etwa 16.000 Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren, die ihre Ausbildung mit dem Pflichtschulabschluss beenden.
Jugendliche unter 18 Jahre müssen somit ab Herbst nach Erfüllung der Schulpflicht entweder eine weiterführende Schule, eine betriebliche bzw. überbetriebliche Lehrausbildung, Maßnahmen der Ausbildungsvorbereitung oder niederschwellige Maßnahmenangebote im Vorfeld von weiterführender Bildung und Ausbildung absolvieren. Diese Pflicht trifft rund 5000 Jugendliche pro Jahrgang, die derzeit ihre Ausbildung abbrechen und damit den Start in das Berufsleben verpassen.
"Hier werden Karrieren geschaffen, die durch ein ganzes Berufsleben hindurch belastet sind", sagte Bundeskanzler Christian Kern nach dem Ministerrat. Man müsse versuchen, diesen Kreislauf, - Bildungsabbruch, Hilfarbeit und Arbeitslosigkeit - zu durchbrechen.
Die Ausbildungspflicht, die ab Herbst bis 2020 stufenweise in Kraft tritt, wird durch mehrere Maßnahmen begleitet, u.a. wir es Koordinierungsstellen in allen Bundesländern geben. Nach dem Abbruch einer Ausbildung muss innerhalb von vier Monaten eine neue Ausbildung begonnen werden. Sanktionen in Form von Geldstrafen sind als letzte Konsequenz vorgesehen.

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Sonntag, 31. Januar 2016

Landestag der Pflichtschullehrergewerkschaft: Gesamtschule einstimmig gefordert

Angelika Baur, Gerhard Unterkofler, Maria Taferner
Die Vorarlberger Pflichtschullehrergewerkschaft hielt am Donnerstag (28. Jänner 2016) in Bregenz ihren Gewerkschaftstag ab. Neben der Neuwahl der Landesleitung, des Vorsitzenden und seiner Stellvertreterinnen wurde auch über zahlreiche Anträge aus der Lehrerschaft abgestimmt. Alle 25 angenommenen Anträge werden in den nächsten fünf Jahren ein Teil der Arbeitsgrundlage der Pflichtschullehrergewerkschaft bilden.
Beim Landestag wurde Gerhard Unterkofler mit 95 % erneut zum Vorsitzenden gewählt. Angelika Baur und Maria Taferner sind die zwei Stellvertreterinnen. Prominente Gäste aus Wien waren der Vorsitzende der österreichischen Pflichtschullehrergewerkschaft Paul Kimberger und sein Stellvertreter Dr. Thomas Bulant.

Montag, 5. Oktober 2015

Internationaler WeltlehrerInnentag 2015

Anlässlich des heutigen WeltlehrerInnentages (5. Oktober 2015) möchte ich mich als Vorsitzender der Vorarlberger Pflichtschullehrergewerkschaft bei allen PädagogInnen für ihre tolle Arbeit bedanken. Gleichzeitig will ich die Gelegenheit zum Anlass nehmen, an die bedeutende Rolle der Lehrer in einem qualitativ hochwertigen Bildungssystem zu erinnern. Man darf nie vergessen, dass Österreichs Zukunft von gut ausgebildeten Jugendlichen abhängt.

Wertschätzung der Lehrerarbeit
Unsere PädagogInnen machen eine ausgezeichnete Arbeit und sind es gewohnt, in der Schule gesellschaftliche Defizite auszugleichen und Probleme zu lösen. Auch die aktuelle Flüchtlingswelle hat  - aufgrund des pädagogischen Einsatzes der Lehrpersonen und verknüpft mit zusätzlichen Mitteln seitens des Landes Vorarlberg - zu keiner Krise in der Schule geführt.
Ich appelliere an alle Schulpartner und Verantwortlichen im Bildungsbereich, den Einsatz der Lehrpersonen und Leiter zu würdigen, denn eine gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung der geleisteten Arbeit ist die Basis für eine gelingende Schule.

Sonntag, 13. September 2015

Schulbeginn

Ich wünsche allen LehrerInnen einen guten Start im neuen Schuljahr und viel Kraft für die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Lösung für JunglehrerInnen in Sicht

Nachdem  die Empörung groß gewesen ist (siehe Bericht "Ohne Bachelor kein neues Dienstrecht"), die Medien in Vorarlberg darüber geschrieben haben und die Gewerkschaft der Pflichtschullehrer vehement interveniert hat, liegt nun ein positives Ergebnis für zukünftige LehrerInnen mit noch fehlendem Bachelor vor.